Annelies-Kupper-Allee
München-Haar

In Top Lage in Haar bei München entstehen besondere Wohnungen und attraktive Gewerbeflächen. Jetzt informieren und vormerken!

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Neben Großprojekten wie dem Römertor und DAS GOETHE steht mit der Quartiersentwicklung in der Annelies-Kupper-Allee in Haar bei München bereits das nächste Wohnquartier in den Startlöchern. Nach erfolgreicher Präsentation des Konzepts im Bauausschuss der Gemeinde soll hier in Zukunft gewohnt, gearbeitet und eingekauft werden – und das alles innerhalb des Quartiers.

Variantenreicher Wohnungsmix kombiniert mit Geschäftsflächen

In Haar bei München entsteht ein besonderes Wohnquartier zum Leben, Wohnen, Arbeiten und Genießen. Geplant ist ein vierteiliges Gebäudeensemble, bei dem in drei Baukörpern rund 90 Wohneinheiten mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen ihren Platz finden. Diese sind sowohl frei finanziert, als auch nach dem Haarer Modell konzipiert. Weiträumige Gewerbe- und Büroflächen im vierten Baukörper komplettieren das Wohnkonzept.

Zukünftige Bewohner dürfen sich also über Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Haustüre freuen. Mit dem begrünten Innenhof in der Mitte der Anlage kommt auch der Community-Gedanke im Quartier nicht zu kurz. Großzügige Gemeinschaftsflächen mit urbanem Flair, sowie Spielplätze für Kinder, ein Café und ein Restaurant mit Freisitz runden den Traum von attraktivem und leistbarem Wohnraum ab. Dabei wird das Ensemble nahtlos in die bestehende Nachbarschaft eingebettet.

Gesamtenergiekonzept für das Projekt Annelies-Kupper-Allee in Haar

Die ZIMA Immobilienentwicklung GmbH entwickelt in Haar bei München eine Wohn- und Büro- bzw. Gewerbebebauung. Auf dem Gelände sollen vier Gebäude mit insgesamt ca. 90 Wohneinheiten auf ca. 6.200 m² Fläche, sowie Gewerbeflächen mit ca. 3.600 m² entstehen. Das Areal hat eine Gesamtfläche von ca. 12.000 m².

Für dieses Projekt Annelies-Kupper-Allee (kurz AKA) wurden die Möglichkeiten zur zukünftigen Energieversorgung analysiert damit die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr optimal aufeinander abgestimmt und dimensioniert werden können. Den Auftrag für dieses Gesamtenergiekonzept erhielt das Institut für Energietechnik (kurz IfE) von der Ostbayrischen Technischen Hochschule in Amberg – Weiden. Das Projekt wurde durch das Bayrische Staatsministerium für Wirtschaft im Ausmaß von 40% der Konzeptkosten gefördert.

Auf Basis der Leitlinien der Gemeinde Haar zum Klimaschutz wurde das Gesamtenergiekonzept konzeptionell vom IfE erarbeitet und gemeinsam mit der Gemeinde Haar in mehreren Arbeitssitzungen diskutiert, verfeinert und weiterentwickelt. Es wurden mehrere Varianten für die Warme- und Stromversorgung untersucht und bewertet. Insbesondere wurden die Faktoren Primärenergiefaktor fP sowie die CO2 Bilanz der Varianten untersucht und gegenübergestellt. Für die Stromerzeugung- und Nutzung wurden ebenso Vergleiche angestellt, und die Elektromobilität mit intelligentem Lademanagement, somit der Sektor Verkehr, im Gesamtkonzept berücksichtigt.

Das Ergebnis stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:

Wärmeversorgung

Bei der Betrachtung möglicher Wärmeversorgungsvarianten für das Quartier und vor dem Hintergrund der Zielsetzungen verschiedener Parteien ergibt sich die Nutzung der an das Quartier grenzenden Fernwärmeversorgung als sehr sinnvolle Lösung. Ausschlaggebend sind hierbei ökologische Aspekte, die anhand der CO2-Bilanz bzw. des Primärenergiefaktors bewertet werden. Des Weiteren stellt die Fernwärmeversorgung eine komfortable, leise und saubere Lösung im Betrieb dar und ist zudem konkurrenzfähig aus ökonomischer Sicht. Nach dem Preisblatt von Juli 2020 liegt der Arbeitspreis bei 4,767 ct/kWh Netto. Der Leistungspreis staffelt sich von 0kW-20kW (69,21 €/kW*a), 20 kW-130 kW (21,95 €/kW*a) und > 130 kW (17,71 €/kW*a), jeweils Netto. Bei derzeitiger Abschätzung des Wärmebedarf und der bereitzustellenden Leistung ergibt sich daher ein Netto-Mischpreis für den Fernwärmebezug von ca. 6,3 ct/kWh, was sehr positiv zu bewerten ist.

Stromversorgung

Die Erschließung des Gebiets als sogenannte Kundenanlage zeigt sich als sinnvolle Lösung. Die „Kollektivnutzung“ der PV-Anlagen bedeutet eine höhere Nutzungsquote des erzeugten Stroms vor Ort durch die Überlagerung vieler unterschiedlicher Nutzungsprofile. Dadurch ist ein hoher Autarkiegrad für das gesamte Quartier „Annelies-Kupper-Allee“ sowie günstige Stromtarife für künftige Mieter und Eigentümer möglich. Auch für den Betreiber der PV-Anlage ergibt sich ein höheres Erlöspotential als bei der Volleinspeisung des erzeugenten Stroms.